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"Schattenlos durch die Stadt" - Die Ravensburger Klimaaktivist/innen stellen sich gegen die Fällung der Platanen am Bahnhof und fordern eine "sozial-ökologische" Lösung ...

20. Februar, 2024 um 9:01 Uhr, 1 Kommentar
Pressemitteilung der Climate-Community-Rave vom 20.2.2024

Anlässlich geplanter Rodung der Platanen hinter dem Bahnhof
Ravensburger 

Aktivist*innen mahnen Verbesserungen im geplanten Schussenpark an


Schattenlos durch die Stadt - Klimaaktivisten warnen vor Baumfällungen und fordern eine "sozial-ökologische" Lösung für einen "Schussenpark" -- Foto am 20.02.204: Klimaaktivist/innen (c)


Klimaaktivist*innen aus und um Ravensburg brachten am heutigen Dienstagmorgen (20.2.2024) Schilder mit Aufschriften wie "Lasst mich stehen - ich schenke Euch Schatten", oder "Schussenpark für alle - auch für Randgruppen!" - an sieben Platanenbäumen hinter dem Ravensburger Bahnhof an.

  • Mit ihrer Aktion fordern sie, die Pläne zur Realisierung des sogenannten "Schussenpark" in Bezug auf die aktuellen Herausforderungen, eines von Jahr zu Jahr wärmer werdenden Stadtklimas und der allgemeinen Erderhitzung, anzupassen. Der Bestand großer und kühlender Platanen soll erhalten statt gefällt werden, da er über viele Jahre nicht mit den ersatzweisen vorgesehenen Jungbäumen ausgeglichen werden kann.

Es ist geplant ein Viertel der Platanen hinter dem Bahnhof zu fällen.

Öffentliche Wohlfühlplätze für alle!

Die Aktivist*innen aus dem Altdorfer Wald (bei Ravensburg) möchten die Bedürfnisse von Bevölkerungsgruppen in den Fokus stellen, die besonders unter den häufigeren und extremeren Hitzeperioden leiden. Menschen ohne festen Wohnsitz, ältere Menschen und Kinder. Ihre Botschaft: "Schussenparkumgestaltung: sozial und ökologisch!"

  • Darunter verstehen die Aktivist*innen auch, dass es im neuen Schussenpark, zusätzlich zum geplanten Café, regengeschützte, nichtkommerzielle Aufenthaltsmöglichkeiten geben soll, die für alle zugänglich sind.

Immer öfter werden öffentliche Sitzmöglichkeiten und Parks so konstruiert, dass wohnungslose Menschen, Familien mit Kindern oder junge Menschen sich dort nicht wohlfühlen.


Schussenpark für ALLE - auch für Randgruppen - Foto am 20.02.204 - Klimaaktivist/innen (c)


"Im neuen Park muss auch Platz für Menschen sein, die sich nicht einfach in ein teures Café setzen können", erklärt Sina Wagner (24) ihre Forderung an die Stadt.
  • "Das Ausschließen von "anfälligen" Menschen erzeugt eine gesellschaftliche Stimmung in dem viele Angst davor haben müssen, selbst schwach und alt zu sein, und ausgeschlossen zu werden. Wir brauchen ein soziales Klima, in dem jede*r sich sicher fühlen kann:", fährt Wagner fort.

Wie ein Ort, an dem sich Menschen niederschwellig aufhalten können, in die Praxis umgesetzt werden kann, zeigten im vergangenen Sommer engagierte Ravensburger Bürger*innen. Zusammen mit städtischen Gruppen und Vereinen, organisierten sie das Kultur- und Politik-Programm im temporären Soziokulturellen Zentrum "PUK", in Bahnhofsnähe. Dieses bot bewusst Aufenthaltsmöglichkeiten für alle Menschen in Ravensburg, ohne die Verfügbarkeit an finanzielle Möglichkeiten zu knüpfen.
  • Aktivist Samuel Bosch (21) merkt an:  "Die Interessen von vielen Menschen fallen logischerweise hinten runter, wenn sich nur privilegierte Planer*innen und Gemeinderät*innen an dem Parkkonzept beteiligen dürfen."


Im Hintergrund der Ravensburger Bahnhof, dessen "Szene" - von vielen Ravensburger Bürgern exkludiert, weil "Penner" und "Säufer" und "Schläger" - man/frau nicht in einem Bürgerpark haben will. Gegen eine solche Exklusion von Mitmenschen stellen sich die Klimaaktivist/innen mit ihrer "sozial-ökologischen" Forderung. - Foto am 20.02.2024: Klimaaktivist/innen



Keine unnötigen Experimente mit Neupflanzungen!

Bezüglich der mit Botschaften versehenen Bäume, fordern die Aktivist*innen, dass bei der Umgestaltung keine der bestehenden Platanen gefällt werden soll. "Es ist immer sinnvoller, ältere Bäume zu erhalten. Im Gegensatz zu "Neupflanzungsexperimenten", spenden sie bereits jetzt Schatten, können deutlich mehr Luft filtern und klimaschädliches CO2 absorbieren", gibt Bosch zu bedenken.

Die älteren Bäume konnten in den letzten 20 Jahren ihre Wurzeln gut ausbilden. Junge Bäume werden sich in den kommenden Jahren - aufgrund von trockenen Sommern - schwerer damit tun.

"Dass für eine Parkanlage Schatten spendende Bäume gefällt werden, mutet an wie ein Kapitel aus 'Absurdistan' und ist einfach aus der Zeit gefallen. OB Rapp und die Verantwortlichen müssen sich schon fragen, ob sie Ravensburg oder Schilda vorstehen wollen?", empört sich auch Martin Lang (57).

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1 Kommentar - "Schattenlos durch die Stadt" - Die Ravensburger Klimaaktivist/innen stellen sich gegen die Fällung der Platanen am Bahnhof und fordern eine "sozial-ökologische" Lösung ...

erika Eichwald - 20. Februar, 2024 um 12:06 Uhr
Die Bäume MÜSSEN stehen bleiben.
Die meisten Menschen erleben es nicht mehr, daß die neu gepflanzten Bäumchen Schatten spenden.
Weg mit der Säge !!!

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